Schüleraustausch mit Talence

Vom 27.04.16 - 04.05.16 fand zum dritten Mal der Schüleraustausch mit dem Lycée Victor Louis in Talence statt, der wiederum großzügig vom deutsch-französischen Jugendwerk unterstützt wurde. Aus Sicht der begleitenden Lehrkraft verlief alles sehr gut abgesehen vielleicht vom Streik des Sicherheitspersonals am Münchner Flughafen am Abflugtag, der uns doch ein wenig in Aufregung versetzte. Aber letztendlich hoben wir pünktlich in unser einwöchiges Frankreichabenteuer ab und durften sonnige Tage an der französischen Atlantikküste verleben.

Und nun hier die Schilderungen einiger der zwanzig mitgereisten Schüler:

Am Donnerstag, den 28.04.16, wurden wir in der Schule von den drei Schulleitern begrüßt. Frühstück gab es in der sehr großen Lehrerkantine – es war typisch französisch. Dann ging es ab in den Unterricht mit unseren Austauschpartnern. Der Eindruck, den das Schulgebäude bei uns hinterließ war sehr gut, da es sehr groß, lichtdurchflutet sowie in gutem und modernem Zustand war. Der Unterricht war sehr interessant und anders als bei uns. Doch trotzdem hatte ich den Eindruck, dass viel gelernt und verständlich erklärt wurde.

(Simone und Lea)

 

Freitag, 29.04.2016:

Nachdem wir Arcachon besichtigt hatten, ging es für uns weiter zur „Dune du Pilat“. Dort angekommen, war erst einmal Schuhe ausziehen angesagt, um den warmen, feinen Sand nicht mitschleppen zu müssen. Nach einem steilen, anstrengenden Aufstieg erwartete uns ein atemberaubender Ausblick über die Düne und den Atlantik. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag dort, hatten jede Menge Spaß und festigten unsere Beziehungen zu den Austauschpartnern. Die Düne von Pilat ist etwa vergleichbar mit dem Monte Kaolino, außer dass sie viel größer, schöner und länger ist. Wir rannten runter zum Meer und streckten unsere Füße in das kalte Wasser. Dann machten wir uns auf den langen schweißtreibenden Rückmarsch. Anschließend ging es noch ins Austernmuseum nach „Gujan-Mestras“, wo wir kurzweilig über die Austernzucht informiert wurden. Das war unserer Meinung nach der beste Tag. (Moritz und Jakob)

 

Wochenende in den Gastfamilien:

Meine Familie war sehr nett, aufgeschlossen und sympathisch. Die Familie ist sehr sportlich, Lucie macht orientalischen Tanz und ihre Schwester Leichtathletik in Wettkämpfen. Die Eltern sind sehr kultiviert, sie hören Jazzmusik und lesen sinnvolle Bücher. Am Samstag hatte die Großmutter Geburtstag und ich durfte Bruder, Eltern und Oma von Lucies Mutter kennenlernen. Lucies Uroma, 96 Jahre alt, hatte zum ersten Mal Kontakt zu einer Deutschen und hat mir zum Abschied gesagt, sie wünsche sich, dass die zwei Länder zusammenwachsen und wir gute Freunde werden.

(Sophie und Max)

 

Abends wurden alle Facetten der französischen Küche aufgefahren: Als Vorspeise gab es südländische Salate mit Schinken oder Melone. Als Hauptgericht gab es Ente einschließlich der Leber. Außerdem standen eine Vielzahl von Meeresfrüchten auf dem Speiseplan, unter anderem Austern und Muscheln. Als Beilage wurden meist Reis oder Nudeln und natürlich Baguette aufgetischt. Von den Desserts könnte man ewig schwärmen, von Crêpes zu Macarons…

(Bernhard & Elias)

 

Am 2. Mai besuchten wir Bordeaux. In der Früh haben wir eine Ralley durch die Altstadt gemacht, bei der wir einen Dieb finden mussten. Dabei haben wir die Sehenswürdigkeiten von Bordeaux erkundet und viel über sie gelernt. Danach wurden die Fragebögen ausgewertet und das beste Team erhielt eine kleine Belohnung. Nachdem wir Bordeaux kennengelernt hatten, hatten wir am Nachmittag „quartier libre“. Wir konnten französische Essensspezialitäten probieren und die Modegeschäfte leer kaufen. Besonders gut gefiel uns die Vielzahl an Geschäften. Auch das Essen war sehr lecker. Mit der Straßenbahn fuhren wir zurück zum Lycée und legten einen kurzen Stopp bei einer Bäckerei ein, da Frau Raub schon wieder Hunger hatte. Insgesamt war es ein total schöner und interessanter Tag.

(Johanna & Maria)

 

Dienstag, 03.05.2016:

Heute waren wir in Saint-Emilion. Da wurden uns zuerst von einer netten Dame die Sehenswürdigkeiten gezeigt. Zunächst die Eglise Monolithe. Diese wurde aus nur einem Stein heraus gehöhlt. Danach haben wir die Katakomben besichtigt. Nach der Führung durften wir in zwei Gruppen eine Schnitzeljagd machen. Nach unserem „quartier libre“ waren wir bei einer „Weinverkostung“ -  durften aber keinen Wein probieren. Stattdessen rochen wir an Aromen und mussten erkennen, was für Gerüche es sind. Außerdem wurde uns gezeigt, wie man Wein richtig verkostet und auf was es ankommt. Meiner Meinung nach war das der spannendste Ausflug nach der „Dune du Pilat“.

(Alexandra & Alexander)

                                                                                  Madlen Raub und die genannten Schüler